Der Glockenturm

 

Der Glockenturm

Der Glockenturm an der Autobahnkirche setzt sich zusammen aus dem Betonsockel und dem Stahlträger, in dem die Glocken befestigt sind.
Der Stahlträger ist eine Spende der Erzdiözese Freiburg. Er stand bei der Papstmesse am 25. September 2011 in Freiburg. Der Betonsockel wurde nach Entwürfen von Emil Wachter von Dorothee Bode gestaltet. Er zeigt im Osten zwei gesichter, die einanderzugewandt sind, im Westen ein Tor, das sich auf den Schwarzwald hin öffnet.
Im Boden eingelassen sind zwei Plaketten, die auf die Entstehung und die Bedeutung des Glockenturmes hinweisen.
 
»Die künstlerische Gestaltung des Betonfundaments und der Glocken sind von Dorothee Bode, teilweise nach Entwürfen ihres Vaters Emil Wachter, dem Künstler der Autobahnkirche, die er kurz vor seinem Tod im Januar 2012 skizzierte.
Die Ostseite des Betonfundaments zeigt zwei Personen einander zugewandt. Leben ist begegnung und erfüllt sich in gelingenden Beziehungen. Die Westseite verabschiedet den besucher in die Weite. Das Leben hat eine Zukunft in dieser Welt und Zeit und darüber hinaus.
Der Glockenträger wurde anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Freiburg am 25.9.2011 erbaut und ist ein Geschenk der Erzdiözese Freiburg.«
 
 
 
»Gott und wir Menschen sind das Thema, das die Glocken und das Betonfundament darstellen. Die Gottesglocke wiegt 1037kg, erklingt in f'  und ist geweiht Gott, dem einen Herrn zur größeren Ehre und zum Lobe seiner Gnade.
Die Menschenglocke wiegt 471kg und erklingt in b'. Sie trägt die Worte aus Psalm 70,2: O Gott, komm mir zu Hilfe, Herr, eile mir zu helfen.
Stellvertretend für alle Menschen guten Willens sind Namen von Spendern, insbesondere des Hauptsponsors Axel Hommrich zu lesen, die dieses Kunstwerk ermöglicht haben.
Die Glocken wurden am 22.6.2012 in Karlsruhe in der Glockengießerei Bachert und am 22.7.2012 von Pfarrer Michael Zimmer geweiht.«
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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