Der Noah-Turm

 
Wer auf die Autobahnkirche von der Raststätte zuläuft, stößt zuerst auf den Noah-Turm. Der gedrungene Beton-Klotz wirkt verstörend und ist doch harmonisch in die Landschaft eingebettet. Als erstes sticht das Bildnis des roboterhaften Menschen ins Auge, dessen Kopf ein Auto darstellt und der aus Autoteilen besteht. Ein Fanal der Technik.
Das ist das große Thema hier am Noah-Turm. Die moderne Technik, die wie die biblische Sintflut alles leben auf der Erde zerstört. An der Ostseite sehen wir Noah, der sich in seine Arche rettet und die Türen schließt. Wir sehen Christophorus, der das Kind trägt und eine Mutter, die ein Kind stillt. Geschütztes Leben und bedrohtes Leben
Auf der Ostseite sehen wir das erste Menschenpaar, deren Sündenfall und den modernen Sündenfall, die Zerstörung der Natur. Es ist das Öl und die Prinzipien der kapitalistischen Marktwirtschaft, die die Erde zerstören. Während wir an der Nordseite eher die geretteten Lebenwesen sehen, befinden sich auf der Südseite Menschen, die sich schuldig fühlen und aus dem Paradies vertrieben sind. Über allem schaut Noah aus der Arche auf die Welt hinaus.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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