Das Abraham-Tor

 

Eine Beschreibung des Abraham-Tores

 
Das Abrahamstor ist der Eingang zum inneren Hof der Autobahnkirche. Die beiden Teile stellen Szenen aus dem Leben Abrahams dar, besonders seine Familiengeschichte im südlichen Teil und das Geschehen um Sodom und Gomorrha im nördlichen Teil. Direkt ins Auge sticht der Gewissenskonflikt, in dem sich Abraham befindet, als er seinen Sohn opfern soll.

 
In den Darstellungen der Lebensgeschichte des Abrahams kann sich der Besuchende wiederentdecken, sei es in der Frage nach dem Glauben an sich, als auch in der Rechtfertigung des Glaubens angesichts von Leid und Ungerechtigkeit in der Welt.
 

Besucher gehen zwischen einem Hahn und Petrus hindurch auf die Kirche zu. Auch hier stellt sich die Frage nach der eigenen Festigkeit und Treue zu Überzeugungen.
 
 
Auch wenn man die Kirche verlässt, kann man sich mit der Lebenssituation heute auseinandersetzen. Im Norden sehen wir die Unterdrückung der Menschenrechte und moderne Fehlentwicklungen, im Süden Bezüge über die Gestalt des Abraham zum Familienleben. Dort sehen wir auch einen kleinen Brunnen, der uns die Gestalt des Propheten Jona ins Bewusstsein ruft.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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