Handlungsfähig

Bilderwelt 360 ABK Elia-Turm S - Handlungsfaehig 1zu5.jpg
Der Wunsch eines jedes Menschen ist es, so lange wie möglich handlungsfähig zu bleiben und so wenig wie nötig auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein. Wenn man erst einmal seine Hände nicht mehr gebrauchen kann, zeitweilig oder auf Dauer, weiß man, wie schwierig das auszuhalten ist. Handlungsfähigkeit gehört zu den wichtigsten Errungenschaften unserer Kultur. Ihr opfern wir so manches und nehmen viel in Kauf, damit es so bleibt. Ob das jetzt in der Vorsorge ist oder in therapeutischen Prozessen, immer wieder geht es darum, möglichst schnell und umfassend wieder ins Handeln zu kommen. Wir machen dies nicht nur sinnbildlich an der Hand fest, denn mit den Händen beweisen wir unsere Handlungsfähigkeit. Auch das Gegenteil kennen wir, und auch da sind die Hände im Spiel. Wenn man die Hände in den Schoß legt, dann möchte man freiwillig nichts mehr tun. Wenn einem die Hände gebunden sind, dann ist man gezwungen, nichts mehr zu tun. Eine Möglichkeit, zumindest nicht tatkräftig die Handlungsfähigkeit zu beweisen, ist es, die Hände zu falten und zu beten. Hier gibt man der Hoffnung Ausdruck, dass jemand anderes das Handeln an sich reißt. 
Die Hand am Elia-Turm der Autobahnkirche scheint all das auszudrücken. Es ist eine einzelne Hand, die auf eine andere Hand angewiesen ist. 
Bilderwelt 360 Lageplan.jpg
Es ist eine Hand, die sich nach oben reckt, es ist eine Hand, die noch nicht gebunden ist, die sich noch frei bewegen kann. Es ist eine Hand, der die andere Hand fehlt, dass sie gefaltet werden kann. Eine freie Hand, der noch alle Möglichkeiten offenstehen. Es ist eine Hand, die im wahrsten Sinn des Wortes voll handlungsfähig ist. Glücklich der Mensch, dem das gegeben ist. Das ist eine Hilfe, die wir annehmen können und auf die wir vertrauen können. Elia macht es vor, er zeigt seine Hand. Und wo ist deine?
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation
Di. 06.10.2026
Kontemplation
Di. 13.10.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.