Mensch der Tat

Bilderwelt 356 ABK Johannes-Turm S - Tatmensch 1zu5.jpg
Was unterscheidet den Mensch vom Tier? Früher war man schnell mit der Antwort und sagte: Der Mensch kann zielgerichtet handeln, er kann Pläne schmieden und sie entsprechend umsetzen. Diese Ansicht gilt landläufig immer noch, aber mittlerweile wissen wir auch, dass Tiere zu strategischem Handeln durchaus fähig sind und dass somit die Grenzen zwischen Mensch und Tier eher verschwimmen. Die Fähigkeit, unsere Hände zu gebrauchen, ist ganz wichtig. Nicht umsonst sprechen wir ja von Handlungen. Das zeichnet uns Menschen aus, dass wir Taten verrichten können und über diese nachdenken und sie auch bewerten können. Wenn wir das tun, dann verwirklichen wir das, was in unserem Programm grundgelegt ist. Wir entwickeln auch Sympathien für Menschen, die anpacken, die etwas tun, weil es notwendend getan werden muss. Es ist gut, wenn Tatmenschen um uns herum sind, die uns mitreißen, und uns selbst dazu verleiten, aktiv zu werden.
Am Johannes-Turm stellt Emil Wachter einen Tatmenschen dar. Einer, der anpackt.  Vielleicht ist es Johannes der Täufer, vielleicht einer seiner Zuhörer, der von ihm angesteckt wurde. Vielleicht ist es auch einer, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und tut, was getan werden muss. Ein entschiedener Gesichtsausdruck, nicht nur der Blick weisen in eine bestimmte Richtung. Eine Hand packt kräftig zu und die andere ist ganz besonders. Wenn wir nachzählen, sehen wir, dass sie sechs Finger hat. War das nur ein Fehler des Künstlers oder steckt eine tiefere Absicht dahinter? Das wissen wir nicht. 
Bilderwelt 356 Lageplan.jpg
Aber wenn Tatmenschen aktiv werden, dann geht das nur, wenn sie Grenzen überschreiten und wie hier aus fünf sechs machen, fünf gerade werden lassen. Das ist genauso wichtig wie das Anpacken und die Entscheidung dazu. Bestehende Einschränkungen werden überwunden. Ob das immer zum Guten gereicht, das entscheidet der Kopf und am Ende die Geschichte, die ihr Urteil darüber fällt. Ohne tatkräftiges Zupacken geht es aber nicht! Tun ist besser als perfekt.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.