Satan ist endgültig besiegt

Bilderwelt 255 ABK Freikreuz W - Satan ist besiegt 1zu5.jpg
Die Schlange, das Sinnbild für Satan und das Böse, taucht im Bildwerk der Autobahnkirche des öfteren auf. Emil Wachter hat den Teufel in Gestalt der Schlange immer wieder eingesetzt, um die Bedrohung durch das Böse zu demonstrieren und um zu zeigen, wie sehr unsere Welt in der Gefahr steht, der Versuchung durch das Böse zu erliegen. Am Freikreuz hinter der Kirche taucht die Schlange Satan in anderer Funktion auf. Er hat keine Machtmehr, denn Satan ist besiegt. Er wird durch das Kreuz niedergehalten. In Verrenkungen wehrt er sich noch gegen seine Niederlage, aber sie ist unausweichlich und sein Kampf vergeblich. »Jesus hat Satan am Kreuz besiegt«, so die Botschaft dieser Darstellung. Aber damit nicht genug. Das Böse bekommt eine neue Funktion. Auch hier zitiert Emil Wachter ein uraltes Motiv, das sich schon in gotischen Kirchen zeigt. Satan wird in Dienst genommen und muss jetzt das Kreuz tragen. Das Zeichen der Erlösung vom Bösen wird vom Bösen selbst getragen. Ja, die Erlösung geschieht auf dem Rücken des Teufels! Diese Sichtweise passt noch in das Bild, in dem der Tod Jesu als Sühnetat gesehen wird und das Böse, das mit der Ursünde begonnen hat, ausgelöscht ist.
Man kann in anderer Deutung den Tod Jesu als Tod eines Gerechten sehen, als einer, der für seine Überzeugung gestorben ist, ein Prophet, der seine Botschaft bis in die letzte Konsequenz hinein vertreten. So sterben mit ihm alle, die zu Unrecht verurteilt wurden und werden. Alle, die für eine gerechte Welt eingestanden sind und mit Leben dafür bezahlt haben. Sie kommen auf dem Rücken des Bösen zu Tode. Es scheint, als sei das der letzte Triumph des Bösen.
Bilderwelt 255 Lageplan.jpg
Das scheint aber nur so! Das Böse wird letzten Endes vernichtet. Sein scheinbarer Sieg wird zur großen Niederlage. Der Tod am Kreuz ist nicht das letzte Wort, das gesprochen wird, sondern es ist nur das Vorspiel für das Wichtigste der christlichen Verkündigung, die Auferstehung. Die Die Gerechtigkeit stirbt auf dem Rücken des Bösen und zerdrückt es gleichzeitig. Das ist das Ende des Todes und des Bösen, das Ende von Leiden und Ungerechtigkeit. Bis es so weit ist, ist es noch ein langer Weg und es wird leider noch viele Opfer geben, aber es ist der einzige Weg, der ins Leben führt. Können wir ihn gehen gegen das Böse?
 
 
 
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.