Fragen an die Zukunft

Es liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir immer wieder nach vorne blicken und uns der Frage stellen: »Was kommt auf uns zu?« Darauf gibt es keine letztgültige Antwort und alles, was wir bemühen, um die Zukunft vorherzusagen, hochzurechnen oder zu planen, reicht nicht aus, um uns Sicherheit zu geben. Selbst der Blick in die Vergangenheit, aus dem wir vielleicht lernen, wo es gut gegangen ist, reicht nicht. Am Noah-Turm sehen wir einen Menschen, der sich diese Frage stellt. »Wie geht es weiter? Jetzt, da die Flutkatastrophe glücklich überstanden ist, stehen wir vor der neuen Herausforderung, dass wir wieder gestalten müssen. Wie soll das weitergehen? Können wir eine neue Katastrophe verhindern?« Unschlüssig, die Hände mit dem Körper gegen die Wand gepresst, steht er da und weiß nicht weiter. Das Glück über die Rettung währt nicht lange, recht schnell ist der Alltag wieder da. Jetzt müssen wir das Leben in die Hand nehmen und die Zukunft gestalten. Aber in welche Richtung? Wie? Es gehört zum Mensch-Sein dazu, dass man sich Sorgen um die Zukunft macht, sei es die eigene oder die der Kinder. Manchmal lähmt diese Angst. Dann können wir wirklich nichts mehr unternehmen als den Dingen ihren Lauf zu lassen. Doch das ist die schlechteste aller Lösungen, die wir haben. Denn so geben wir alles aus der Hand.
Wir finden keine Antworten auf die Fragen an die Zukunft, wir erleben nur das, was gerade geschieht als Antwort auf das, was war. Wenn wir uns die Frage stellen, wie es denn weitergeht, dann bleiben wir in einem Kreislauf, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wir bleiben in unserem Fragen und in unserer Angst gefangen und werden handlungsunfähig. Am Noah-Turm wird uns eine Lösung aufgezeigt: Gott spricht den Segen über die Schöpfung und den Menschen aus. Was gesegnet ist, kann auf einen guten Ausgang hoffen. Segen ist natürlich kein Allheilmittel, aber er nimmt uns die Angst vor dem, was auf uns zukommt. Ganz gleich, was auch geschieht, Du bist und bleibt gesegnet. »Wie geht es weiter?« Keine Ahnung, aber Du bist gesegnet. Wovor hast Du Angst?
 
 
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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