Fragen an die Zukunft

Es liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir immer wieder nach vorne blicken und uns der Frage stellen: »Was kommt auf uns zu?« Darauf gibt es keine letztgültige Antwort und alles, was wir bemühen, um die Zukunft vorherzusagen, hochzurechnen oder zu planen, reicht nicht aus, um uns Sicherheit zu geben. Selbst der Blick in die Vergangenheit, aus dem wir vielleicht lernen, wo es gut gegangen ist, reicht nicht. Am Noah-Turm sehen wir einen Menschen, der sich diese Frage stellt. »Wie geht es weiter? Jetzt, da die Flutkatastrophe glücklich überstanden ist, stehen wir vor der neuen Herausforderung, dass wir wieder gestalten müssen. Wie soll das weitergehen? Können wir eine neue Katastrophe verhindern?« Unschlüssig, die Hände mit dem Körper gegen die Wand gepresst, steht er da und weiß nicht weiter. Das Glück über die Rettung währt nicht lange, recht schnell ist der Alltag wieder da. Jetzt müssen wir das Leben in die Hand nehmen und die Zukunft gestalten. Aber in welche Richtung? Wie? Es gehört zum Mensch-Sein dazu, dass man sich Sorgen um die Zukunft macht, sei es die eigene oder die der Kinder. Manchmal lähmt diese Angst. Dann können wir wirklich nichts mehr unternehmen als den Dingen ihren Lauf zu lassen. Doch das ist die schlechteste aller Lösungen, die wir haben. Denn so geben wir alles aus der Hand.
Wir finden keine Antworten auf die Fragen an die Zukunft, wir erleben nur das, was gerade geschieht als Antwort auf das, was war. Wenn wir uns die Frage stellen, wie es denn weitergeht, dann bleiben wir in einem Kreislauf, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wir bleiben in unserem Fragen und in unserer Angst gefangen und werden handlungsunfähig. Am Noah-Turm wird uns eine Lösung aufgezeigt: Gott spricht den Segen über die Schöpfung und den Menschen aus. Was gesegnet ist, kann auf einen guten Ausgang hoffen. Segen ist natürlich kein Allheilmittel, aber er nimmt uns die Angst vor dem, was auf uns zukommt. Ganz gleich, was auch geschieht, Du bist und bleibt gesegnet. »Wie geht es weiter?« Keine Ahnung, aber Du bist gesegnet. Wovor hast Du Angst?
 
 
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Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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