Im Segen stehen

Bilderwelt 215 ABK Krypta W - Im Segen stehen 1zu5.jpg
Religionen sind notwendig, damit wir einander zusagen können, dass wir gesegnet sind. Aber was bedeutet das eigentlich? Die Darstellung der Verkündigung von Emil Wachter in der Krypta der Autobahnkirche zeigt uns einen Weg. Der Engel Gabriel verkündet Maria, dass sie einen Sohn empfängt und gebären soll. Sie selbst steht regungslos da, in einer Körperhaltung, die Versunkenheit ausdrücken kann. Der Engel Gabriel ist dagegen reine Dynamik und Bewegung. Er ist es auch, der Maria den Segen zusagt: Und diese Zusage meint etwas Besonderes: »Gott schaut dich an!« Oder anders ausgedrückt: »Du stehst im Blickfeld Gottes! Du stehst unter oder im Segen Gottes!«
In diesem Fall wird Maria vom Segen überrascht, er kommt gleichsam über sie. Sie kann sich dem nicht entziehen, warum auch. Gesegnet sein heißt ja, dass es mir gut geht. Wenn Gott mich anschaut, dann kann mir ja nichts mehr passieren: »Ich werde nicht zugrunde gehen.« Oder, so wie es der Engel ihr gegenüber auch sagt: »Ich muss keine Angst haben.« Wenn wir uns unter den Segen Gottes stellen, dann drücken wir genau das aus. Wenn wir Kinder oder einander segnen, dann geben wir dieses Vertrauen weiter. Wir sagen einander zu, dass wir in einen größeren Zusammenhang eingebunden sind, dass wir bildlich gesprochen in einem großen Raum stehen, der vom Segen Gottes ausgefüllt ist und der uns so beeinflusst, dass die bösen Mächte der Welt uns nichts anhaben können. Wer im Segen steht, der ist auf der sicheren Seite. Maria ist diejenige, die den Segen empfängt. Sie muss nichts für sich und ihr Heil tun. Es geht ihr gut! Später wird ihre Tante Elisabeth zu ihr sagen: »Du bist gesegnet unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.«
Bilderwelt 215 Lageplan.jpg
Der Segen, in dem Maria steht, strahlt aus in das direkte Umfeld. Wer Segen empfängt, kann ein Segen für die anderen sein. Maria gibt den Segen an ihr Kind weiter und an ihre Umwelt und verändert sie dadurch. Wer im Bewusstsein lebt, gesegnet zu sein, verändert die Welt zum Besseren, und kann ein Segen für die Welt sein. Wer im Segen steht, kann nicht anders, als selbst ein Segen für die Mitmenschen zu sein. Dann reicht es doch vollkommen aus, sich gesegnet zu wissen.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.