Drachenbrut

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In mythologischen Geschichten und in Fantasy-Welten spielen Drachen eine wichtige Rolle und selbst in der Bibel kommt man nicht ohne aus. In der Apokalypse bedroht ein Drache, Sinnbild des Bösen, die Frau mit dem Kind. In Sagen und Legenden sind Drachen auch meist böse. Sie müssen bekämpft und besiegt werden. Drachen sind Wesen mit übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten. Sie können Feuer spuken und haben einen besonderen Zugang zu Weisheit und Intelligenz. Drachen sind verschlagen und herrschsüchtig, Drachen haben große Macht und sind fast unbesiegbar. Einzig auserwählten Helden ist es vergönnt, sie zu besiegen und im Drachenblut zu baden, um selbst unbesiegbar zu werden. Wenn man diese Aufzählung liest, dann wundert es nicht, dass Drachen die Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen faszinieren. Selbst heute haben sie nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.
Wenn man der Psychologie folgt, dann sind Drachen archetypische Bilder der Seele, sie stehen für Bedrohungen und unsere Anfälligkeit für das Böse aber auch für unwahrscheinliche Kraft, Weisheit und Kreativität. Mit Drachen können wir die Begrenztheit unseres menschlichen Daseins überwinden. Wir finden eine große Energie in uns. Wir müssen lernen, sie für unsere Zwecke einzusetzen, zum eigenen Wohl und zum Wohl der Menschheit. Wir können lernen, die Drachen in uns nicht nur zu bekämpfen, sondern auch zu lieben, um vor ihnen keine Angst mehr zu haben. Der Drache als Symbol ermöglicht es mir, selbst kreativ zu werden.
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So wie Drachen auf andere Weise ins Leben kommen, meist durch ein Ei, das im Feuer ausgebrütet wurde, nachdem es jahrhundertelang geruht hat, so können auch wir neu ins Leben kommen. Wir können als Drachenbrut unsere eigenen Kräfte entdecken und sie formen. So sind Drachen keine Bedrohung mehr für uns, deren Feuer alles verschlingt, sondern mythologische Gestalten, die uns helfen, unser eigenes Wesen zu entdecken. Sie sind nicht mehr Gruselgestalten wie hier an der Ostseite der Autobahnkirche, sondern Wesen, die wir lieben können. Magst Du Deinen Drachen?
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Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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