Kinder sind die Zukunft

Immer wenn ein Kind zur Welt kommt, dann sind die Menschen glücklich. Eltern haben das Leben weitergegeben, Großeltern sehen, dass das Leben, das aus ihnen entsprungen ist, weitere Früchte getragen hat. Kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen setzt so viel Hoffnung frei. Selbst wenn es schwierige Umstände waren, unter denen neues Leben gezeugt und geboren wurde, strahlt Hoffnung auf. Mit diesem Menschen beginnt etwas Neues mit allen Chancen und Risiken, die damit verbunden sind. Kinder sind die Zukunft!
Deshalb tauchen sie auch am Noah-Turm auf. Emil Wachter hat sie zwischen die freudigen Tiere, die die Arche verlassen, gesetzt. Sie laufen, spielen und freuen sich. Man sieht förmlich, wie sie vor Energie strotzen. Und sie sind die Zukunft, denn ohne sie geht das Leben nicht weiter. Die Menschheit wurde immer wieder von Katastrophen heimgesucht, ob es nun von der Natur oder vom Menschen ausgelöste waren. Es wurden trotzdem Kinder geboren, auch wenn die Umstände nicht so gut waren. Sie haben dann sicherlich nicht die besten Startbedingungen vorgefunden, aber sie hatten ja keine andere Wahl, als das Leben in die Hand zu nehmen und so gut wie möglich zu gestalten. Und dann selbst dieses Leben weiterzugeben. Mit Kindern bekommt die Zukunft eine Gestalt und ein Gesicht, sie bekommt Hände, mit denen kreativ geschaffen wird. Sie bekommt Füße, die Unbekanntes erkunden können. Sie bekommt Köpfe, in denen Ungedachtes eine Form bekommt. Sie bekommt ein Herz, das Beziehung sucht und Nähe untereinander stiftet. Sie bekommt eine Seele, die sich dem Unfassbaren stellt.
Und die Zukunft bekommt einen Geist, mit dem liebevoll auf die Welt und die Menschheit geschaut werden kann. Der Wunsch von Eltern ist immer der, dass es die Kinder einmal besser haben sollen. Dafür arbeiten Eltern. Vielleicht sollten wir unseren Kindern einen Wunsch mitgeben, damit sie eine Zukunft haben und die Erde weiterbesteht: Versucht es besser zu machen, als wir es schon versucht haben.
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Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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