Kinder sind die Zukunft

Immer wenn ein Kind zur Welt kommt, dann sind die Menschen glücklich. Eltern haben das Leben weitergegeben, Großeltern sehen, dass das Leben, das aus ihnen entsprungen ist, weitere Früchte getragen hat. Kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen setzt so viel Hoffnung frei. Selbst wenn es schwierige Umstände waren, unter denen neues Leben gezeugt und geboren wurde, strahlt Hoffnung auf. Mit diesem Menschen beginnt etwas Neues mit allen Chancen und Risiken, die damit verbunden sind. Kinder sind die Zukunft!
Deshalb tauchen sie auch am Noah-Turm auf. Emil Wachter hat sie zwischen die freudigen Tiere, die die Arche verlassen, gesetzt. Sie laufen, spielen und freuen sich. Man sieht förmlich, wie sie vor Energie strotzen. Und sie sind die Zukunft, denn ohne sie geht das Leben nicht weiter. Die Menschheit wurde immer wieder von Katastrophen heimgesucht, ob es nun von der Natur oder vom Menschen ausgelöste waren. Es wurden trotzdem Kinder geboren, auch wenn die Umstände nicht so gut waren. Sie haben dann sicherlich nicht die besten Startbedingungen vorgefunden, aber sie hatten ja keine andere Wahl, als das Leben in die Hand zu nehmen und so gut wie möglich zu gestalten. Und dann selbst dieses Leben weiterzugeben. Mit Kindern bekommt die Zukunft eine Gestalt und ein Gesicht, sie bekommt Hände, mit denen kreativ geschaffen wird. Sie bekommt Füße, die Unbekanntes erkunden können. Sie bekommt Köpfe, in denen Ungedachtes eine Form bekommt. Sie bekommt ein Herz, das Beziehung sucht und Nähe untereinander stiftet. Sie bekommt eine Seele, die sich dem Unfassbaren stellt.
Und die Zukunft bekommt einen Geist, mit dem liebevoll auf die Welt und die Menschheit geschaut werden kann. Der Wunsch von Eltern ist immer der, dass es die Kinder einmal besser haben sollen. Dafür arbeiten Eltern. Vielleicht sollten wir unseren Kindern einen Wunsch mitgeben, damit sie eine Zukunft haben und die Erde weiterbesteht: Versucht es besser zu machen, als wir es schon versucht haben.
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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