Überleben in der Nussschale

Bilderwelt 187 ABK Noah-Turm W - Ueberleben in der Nussschale 1zu5.jpg
Als die Autobahnkirche gebaut und das Außengelände Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts geplant und angelegt wurden, waren die Veröffentlichungen des Club of Rome über die Zerstörung der Erde und Vernichtung der Lebensgrundlagen für die Menschheit in aller Munde. Zum ersten Mal stellte sich die Frage, wie die Menschen überleben können angesichts der vielfältigen Bedrohungen neben der ständigen Angst vor einem dritten Weltkrieg. Erstmals war es in des Bewusstsein gekommen, dass die größte Bedrohung für den Menschen der Mensch selbst ist. Seither wird darüber gestritten, wie diese Ergebnisse interpretiert werden müssen und was die Menschheit unternehmen kann. Emil Wachter hat am Noah-Turm dafür ein Bild geschaffen, dass diese Bedrohung zeigt. Zwei Menschen streiten in einem kleinen Boot, das nur ihnen Platz bietet, um den rechten Kurs. Ob und wie sie in dieser Nussschale überleben können, ist nicht gezeigt. Aber der Streit bringt sie nicht weiter. Warum können sie nicht gemeinsam in eine Richtung rudern? Warum bleiben sie beim Reden?
Wie kaum eine Darstellung ist dieses Symbol heute aktueller als je zuvor. Zwar haben sich die ersten Befürchtungen des Club of Rome so nicht bestätigt, aber die heutigen Aussichten sind kein bisschen besser, im Gegenteil, sie sind noch düsterer geworden und die Ebenen haben sich verschoben. Waren in den siebziger Jahren die Endlichkeit der Ressourcen im Vordergrund gestanden, so sind es heute die Zerstörungen, die der Mensch der Erde antut. Der Klimawandel wird spürbar.
Bilderwelt 187 Lageplan.jpg
Vernichtete Lebensräume, unwiederbringlicher Verlust von Tier- und Pflanzenarten, die aussterben, die Bedrohung durch Kriege und die Wanderungsbewegungen, die dadurch ausgelöst werden, machen Angst. Natürlich wird auch heute auf weltweiten Konferenzen um Lösungen gerungen, doch ob es bald Lösungen gibt ist fraglich. Vielleicht hilft das Bewusstsein, dass wir in unserer kleinen Nussschale anfangen müssen, zu rudern. Nur so überleben wir.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation
Di. 06.10.2026
Kontemplation
Di. 13.10.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.