Chaos

Der Noah-Turm beschäftigt sich mit der Schöpfung und dem neuen Leben. Da liegt es auch nahe, sich den Bedrohungen dieses Lebens zu widmen. Leben war noch nie selbstverständlich und zu allen Zeiten war es auch bedroht. Entweder Naturgewalten und -katastrophen haben das Leben und nicht nur das der Menschen gefährdet, sondern auch der Mensch selbst. Ob durch Kriege, durch technische Errungenschaften und durch den Fortschritt, immer wieder sind Menschen Opfer geworden. Geplante Vernichtung ist vielleicht die Ausnahme, aber es sterben zu viele Menschen durch Unfälle, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld, sei es durch Fortbewegung oder andere Geschehnisse. Eines ist allem gemeinsam: Unfälle und Kriege, Katastrophen und Unglücke hinterlassen immer Chaos. Sei es am Ort, an dem es geschehen ist, sei es in den Herzen der Menschen oder in ihren Beziehungsgefügen. Es kommt etwas durcheinander, das nur mühsam wieder in Ordnung gebracht werden kann.
Gerade an der Autobahn war es Emil Wachter ein großes Anliegen, auf diese Bedrohung hinzuweisen. Der Ort, an dem er von der Schöpfung erzählt, zeigt er auch die Bedrohungen und deren Folgen an. Dabei ist es für ihn unerheblich, ob es absichtlich, mutwillig oder ungewollt geschieht, das Chaos ist da. Es ist unsere Aufgabe, es wieder zu ordnen. Manchmal haben wir damit ein Leben lang zu tun, oft reicht dieses Leben gar nicht aus, um das Chaos zu beseitigen. Wir lernen zwar, mehr schlecht als recht mit den Folgen zu leben. Wir können die äußerlichen Spuren beseitigen. Aber das, was dadurch in unserer Seele angerichtet wurde, das lässt sich nicht so einfach zur Seite wischen.
Wir haben Strategien, um es zu verdrängen, manchmal ist das überlebenswichtig, aber dadurch wird das Chaos nicht beseitigt, geschweige denn Ordnung geschaffen. Das Durcheinander bleibt bestehen. Es gibt kein Patentrezept, wie wir Ordnung schaffen können. Ein erster Schritt ist es, um die Unordnung zu wissen und sie wahrzunehmen. Das Leben nimmt sich dann schon die Zeit, um sich dem Chaos zu stellen. Trauen wir dem Leben zu, dass es stärker als das Chaos ist!
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.