Kosmische Kräfte

04.06.2018 |

»Danach sah ich an den äußersten Enden der Erde vier Engel stehen, in jeder Himmelsrichtung einen. Sie hielten die vier Winde zurück, damit kein Wind auf der Erde, auf dem Meer und in den Bäumen wehte.« So beginnt das siebte Kapitel der Offenbarung des Johannes. Uns ist diese Vierzahl von kosmischen Kräften und Mächten vertraut. Die vier Winde stehen für die vier Himmelsrichtungen, die damit die ganze Welt umschreiben. Die vier Elemente (Feuer, Wasser Luft und Erde) beschreiben das, was unsere Welt ausmacht, in der wir leben. Hier werden die vier Winde von Engeln gebremst. Das was Leben ermöglicht, wird zurückgehalten, und Leben ist kaum mehr möglich.
Emil Wachter geht es in seiner bildlichen Umsetzung weniger darum, zu beschreiben, was in den letzten Tagen genau geschehen wird. Er möchte uns vielmehr darauf aufmerksam machen, wie wichtig diese kosmischen Mächte für uns sind. Wer mit dem Kosmos, mit dem Energiefluss - und nichts anderes sind diese Winde ja - in Verbindung steht, der hat am Leben teil. Werden sie zurückgehalten, dann ist dieses Leben nicht mehr möglich. Wenn wir mit den Quellen des Lebens in Verbindung bleiben, dann haben wir auch Teil am Leben. Als Christen nennen wir diese Quelle Gott.
Es ist das Wissen um die Verbindung, zu dieser kosmischen Macht, ob sie jetzt als persönlicher Gott oder als unpersönliche Kraft beschrieben wird, das uns lebendig erhält und Leben ermöglicht. In der Offenbarung des Johannes wird diese Kraft zurückgehalten - und das Leben erlischt.
In unserem Leben gibt es Ereignisse, aber auch persönlich Haltungen, die diesen Zufluss ermöglichen oder behindern. Es liegt an uns, wieviel wir dieser Kraft zutrauen und ob wir mit ihr in Verbindung bleiben. Es ist das Vertrauen, dass ich in etwas gründe, aus dem heraus ich lebe. Ich muss diesen Grund nicht schaffen. Ich darf aber daraus schöpfen. Und dann lebe ich!
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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