Gefährliches Feuer

FEUER! FEUER! Jede/r weiß, was zu tun ist, wenn dieser Ruf ertönt. Alle Hilfsmittel herbei, dass das Feuer gelöscht werden kann. Feuer ist gefährlich. Wir wissen um die zerstörerische Kraft des Feuers und versuchen, die Gefahr so gut wie möglich einzudämmen. Wir treffen Sicherheitsvorkehrungen, für den schlimmsten Fall gibt es Fluchttüren und -wege, überall liegen Löschdecken und hängen Feuerlöscher. Wir sind gewappnet! Ja, wir meinen, dass wir das Feuer im Griff haben.
Feuer ist auch ein Bild für den Heiligen Geist. Es wird an Pfingsten beschworen, die Firmung kommt ohne dieses Feuer nicht aus. »Möge das Feuer des Heiligen Geist in den Jugendlichen brennen!« wird gebetet. Und das Feuer soll unsere Herzen entzünden, damit wir mutig in die Zukunft gehen können. So auch auf dieser Darstellung in der Krypta der Autobahnkirche. Sich ausbreitend kommt das Feuer auf die Jünger nieder, sie werden im wahrsten Sinne des Wortes entflammt und beginnen ihre Mission. Das Feuer ist da und es tut, was es soll, es entzündet. Ja, wir wünschen es uns immer wieder.
Und überall hängen Feuerlöscher! Unsere Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen, es wird uns schon nichts passieren, es wird hoffentlich nicht zum Äußersten kommen und ein Brand entstehen! Feuer ja, aber bitte nur als Symbol, denn in Wirklichkeit ist es viel zu gefährlich! Und sind wir ehrlich: Auch das Feuer, das der Heilige Geist entfacht ist gefährlich und verändert unsere Gewohnheiten, in denen wir uns eingerichtet haben. Wir belassen es bei einem schönen Bild, das gut ankommt - und uns beruhigt. Wir können gut um das Feuer des Heiligen Geistes beten, wenn wir wissen, wir die die Gefahr eindämmen und ein aufflammendes Feuer so schnell wie möglich löschen können!
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Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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