Wenn Elefanten tanzen

Elefanten sind gemütliche und auf den ersten Blick schwerfällige Tiere. Man sagt ihnen nach, dass sie ein sehr gutes Gedächtnis haben und dazu noch ein hervorragendes Sozialverhalten. Aber dass sie tanzen, außer wenn es ihnen als artistisches Kunststück für die Zirkusaufführung beigebracht wurde?
Am Noah-Turm sehen wir einen tanzenden Elefanten. Er freut sich, wie andere Tiere auch, dass sie die enge Arche wieder verlassen können und dass jetzt auf der Erde wieder neues Leben beginnen kann. Das gutmütige und schwerfällige Tier geht aus sich heraus und tanzt. Es gibt seiner Freude Ausdruck. Man hat den Eindruck, dass es alle Begrenzungen seiner Natur vergessen hat. Die Freude wirkt ansteckend und dieser Elefant ist eine Anregung für uns, die Grenzen der Natur aus Lebensfreude heraus zu überschreiten.
Die Freude kann vielfältige Ursachen haben. Aber darauf kommt es gar nicht an. Von Tieren können wir lernen, dass wir uns freuen können, wenn Fröhlichkeit dran ist. Auch wenn Elefanten nicht vergessen, so können sie wie die meisten Tiere - zumindest nehmen wir das an - keine Erinnerungen aufbauen, die Ereignisse in eine zeitliche Reihenfolge stellen und sie bewertend einordnen. Wir können das und stehen uns damit oft selbst im Weg. Tiere tun das, was jetzt gerade dran ist mit den Möglichkeiten oder Einschränkungen, die im Moment bestehen. In gewisser Weise können wir ähnlich vorgehen und uns nicht so sehr von Bewertungen und

Quelle: Norbert Kasper

Klassifizierungen bestimmen lassen sondern das ausdrücken, was jetzt gerade da ist. Das ist mehr als nur naive Unbekümmertheit Denn wir legen das andere ja nicht ab, daunsere Vernunft immer im Hintergrund wirkt. Aber es gibt Zeiten, in denen sie dort gut aufgehoben ist und nicht so sehr unser normales Tun bestimmen soll. Machen wir es doch mal den Elefanten nah und tanzen aus lauter Lebensfreude!
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Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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