Stern von Betlehem

Über den Stern von Betlehem ist schon viel geschrieben worden, und es gibt mehr als eine Theorie, was dieses Naturwunder oder göttliche Zeichen gewesen ist. War es eine besondere Planetenkonstellation oder eine explodierende Supernova oder ein Komet, der die Erde heimgesucht hat? Es ist nicht eindeutig zu klären, ob der Stern von Betlehem eine natürliche Ursache hat. Und es bleibt ja noch die Vorstellung, dass Gott ein besonderes Zeichen gewirkt hat, um auf die Geburt von Jesus hinzuweisen. Wie auch immer, das Matthäusevangelium berichtet von einer Erscheinung eines Sterns, der die Sterndeuter aufhorchen ließ. Sie machten sich auf den Weg, um den neugeborenen König zu suchen. Und ihre Beobachtung schreckte die Machthaber in Jerusalem auf, die selbst nichts gesehen hatten.
Die Sterndeuter sind zu bewundern. Sie waren aufmerksam genug, um alles wahrzunehmen, was ist. Und sie haben nachgedacht. Das, was sie gesehen haben, muss einen besonderen Grund haben. Sie schließen auf die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes. Dann erst machen sie sich auf den Weg und überprüfen ihre Beobachtung und Schlussfolgerung. Sie kommen zum Ziel und sehen sich bestätigt.
Diese Sterndeuter haben das Vorgehen, das wir moderne Menschen auch kennen. Wir beobachten das, was in der Welt ist, im Großen und im Kleinen. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen daraus und suchen Erklärungen für das, was ist. Schließlich müssen auch wir unsere Vermutungen und Schlüsse überprüfen, ob sie auch mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Dieses Vorgehen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, so erschließen wir wissenschaftlich unsere Welt.
Es geht hier aber nicht nur um die materielle Welt, es geht um mehr. Wie erkenne ich meinen Stern von Betlehem, der mich auf etwas Besonderes aufmerksam macht? Was schließe ich daraus und wie überprüfe ich das Ganze? Gut, wenn wir das tun können. Es fängt damit an, dass wir achtsam in die Welt schauen.
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Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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