Christus, Neuschöpfung Gottes

Wir reden von Jesus Christus oft so, dass die beiden Namensteile wie Vor- und Nachname zusammengehören. So selbstverständlich dieser Sprachgebrauch geworden ist, so falsch ist er doch. Christus ist ein Ehrentitel, er ist die griechische Übersetzung des hebräischen Messias und bezeichnet den, der von Gott auserwählt worden ist. Vom Christus sprechen wir seit der Auferweckung, aber es gibt natürlich Hinweise, dass das schon vorher klar war, besonders bei der Taufe durch Johannes am Jordan. Im Johannes-Evangelium heißt es: »32 Johannes machte dazu folgende Zeugenaussage: ›Ich sah, dass der Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel auf ihn kam und bei ihm blieb. 33 Vorher wusste ich nicht, dass er es war. Aber Gott, der mir den Auftrag gab, mit Wasser zu taufen, hatte zu mir gesagt: 'Wenn du einen siehst, auf den sich der Geist niederlässt und bei dem er bleibt, dann weißt du: Das ist der, der mit dem Heiligen Geist tauft.' 34 Das habe ich gesehen‹, sagte Johannes, ›und ich verbürge mich dafür, dass dieser der Sohn Gottes ist.‹« (Johannes 1,32-34, Übersetzung Gute Nachricht) Es ist eine besondere Beziehung, die mit diesem Geschehen verbunden ist. In diesem Jesus von Nazaret wird das deutlich, was jedem von uns gilt, denn wir tragen diesen Namen des Christus, wenn wir uns als Christen bezeichnen. Jede und jeder von uns ist von Gott auserwählt, Tochter oder Sohn Gottes und hat Teil an der königlichen, priesterlichen und prophetischen Würde Jesu Christi, alle sind wir auserwählte Gesalbte.
Christ zu sein ist die Würde, die uns zugesprochen ist. Wir gehören zusammen und bilden diese große Gemeinschaft, von der Paulus sagt, dass wir eins in Christus sind. Was mit Jesus bei Johannes am Jordan geschehen ist, das wiederholt sich immer wieder, bei jedem und jeder von uns. Die Aussage, dass wir Gottes Kinder sind, Tochter oder Sohn Gottes, drückt eine Verbindung aus, die uns durch nichts genommen werden kann, wir sind mit Gott und untereinder verbunden, weil wir von Gott auserwählt wurden, und so immer unter dem Segen Gottes stehen.
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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