Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht). Alle Menschen guten Willens sollen sich angesprochen fühlen, keiner wird ausgeschlossen. Für alle ist in dieser Gemeinschaft Platz. Abraham steht für diese große Gemeinschaft. In seinen Armen, in seinem Schoß dürfen sich alle geborgen fühlen. Abraham schafft und ist das einigende Zeichen, das die Zugehörigkeit ermöglicht.
Wir können diese Botschaft als Frohbotschaft deuten und als Zusammenfassung der jüdisch-christlichen Verkündigung betonen: Denn wenn das die Grundbotschaft ist, steht es uns nicht zu, darüber zu entscheiden, wer jetzt dazugehört und wer nicht. Anders formuliert: Wir dürfen andere nicht ausschließen. Es geht darum, das in den Mittelpunkt zu stellen, was uns verbindet, nicht das, was trennt. Heute spricht man von einer Weltgemeinschaft, vom großen globalen Dorf, in dem alle Menschen in Beziehung zueinander stehn, auch wenn sich die wenigsten untereinander persönlich kennen. Über verschiedene Beziehungen wissen wir umeinander und entwickeln ein Gespür dafür, dass wir zusammengehören.
Wir können diese Botschaft als Frohbotschaft deuten und als Zusammenfassung der jüdisch-christlichen Verkündigung betonen: Denn wenn das die Grundbotschaft ist, steht es uns nicht zu, darüber zu entscheiden, wer jetzt dazugehört und wer nicht. Anders formuliert: Wir dürfen andere nicht ausschließen. Es geht darum, das in den Mittelpunkt zu stellen, was uns verbindet, nicht das, was trennt. Heute spricht man von einer Weltgemeinschaft, vom großen globalen Dorf, in dem alle Menschen in Beziehung zueinander stehn, auch wenn sich die wenigsten untereinander persönlich kennen. Über verschiedene Beziehungen wissen wir umeinander und entwickeln ein Gespür dafür, dass wir zusammengehören.













